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15.12.2015
Weihnachten im Kinder-Hospiz Sternenbrücke
Den Tagen mehr Leben zu geben, wo das Leben begrenzt ist. Diese Aufgabe hat sich das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg gestellt, das seit 2003 Kindern und Jugendlichen dabei hilft, ein würdevolles Leben bis zu ihrem Tode zu führen. Und um die Momente, gerade in der Weihnachtszeit, mit so viel Leben wie möglich zu füllen, wartet eine ganz besondere Überraschung auf die kleinen Gäste: 25 sibirische Huskies.
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Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben – Weihnachten im Kinderhospiz
Sie heißen Sonnenhof, Sternenbrücke, Löwenherz oder Regenbogenland. In Deutschland gibt es rund 15 Hospize für Kinder und Jugendliche.

Die Welt um sich herum einen Moment lang vergessen und einfach Kind sein – Im Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg steht das besonders im Fokus. Kurz vor Weihnachten bekommen die kleinen Gäste Besuch von 25 Sibirian Huskys: tierische Seelsorger mit eisblauen Augen. Kein Tag ist hier wie der andere – jeder ist ein ganz Besonderer.


Seit 2003 hilft das hauptsächlich über Spenden finanzierte Hospiz Kindern und Jugendlichen mit begrenzter Lebenserwartung ein würdevolles Leben bis zu Ihrem Tod zu führen. Familien aus ganz Deutschland finden hier einen Ort, an dem sie liebevoll unterstützt und begleitet werden.
Ute Nerge, die Initiatorin und Hospizleiterin, erklärt, worum es dabei geht: „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben. Und das ist unser Ziel: Dass wir den Kindern in der Zeit, die sie haben, ermöglichen, bestimmte Dinge zu erleben, sich daran zu erfreuen und ja, sie auch mal wieder lachen zu sehen. Und das ist auch ein Geschenk für die Eltern, ihr Kind einmal wieder so zu sehen - denn irgendwann sind das alles Erinnerungen, die wir den Familien und den Geschwistern ja auch schenken, die dann irgendwann sagen: 'Ja, wir haben unser Kind nicht mehr, aber das war ein schöner Tag.'“


Während des oft langen und schweren Leidensweges werden auch Eltern und Geschwisterkinder in der Sternenbrücke betreut. Sie können hier Kraft schöpfen und Erholung finden. Zahlreiche Krankenschwestern, Therapeuten und Seelsorger helfen so allen Familienmitgliedern mit den seelischen und körperlichen Anstrengungen umzugehen. „Unser Haus ist immer voll zu Weihnachten,“ sagt Ute Nerge, „auch zu Silvester, weil die Eltern einfach sich gut aufgehoben fühlen. Es ist zu dieser Zeit sehr festlich ist bei uns. Das gefällt den Kindern gut und auch den Eltern, denn sie haben nicht die Kraft, zuhause den Gänsebraten zu machen. Diese Normalität, die wir mit gesunden Kindern kennen, erleben diese Eltern selten - und das können sie nur hier leben.“


Die umfassende Pflege und Begleitung der Familien ist teuer. Jedoch werden nur 50% der Kosten von den Krankenkassen übernommen, die restlichen 50% bleiben ungedeckt und können von den meisten Familien, die aufgrund der Erkrankung ihres Kindes häufig stark finanziellen belastet sind, nicht aufgebracht werden. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke möchte allen Betroffenen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – offen stehen und ist somit nachhaltig auf Spenden angewiesen.


•    Der Förderverein Kinder-Hospiz Sternenbrücke e.V. besteht seit 1999.
•    Seit Eröffnung der Sternenbrücke wurden/werden rund 500 Familien auf ihrem so schwierigen Weg begleitet. 155 Kinder verstarben in diesem Zeitraum im Kinder-Hospiz Sternenbrücke (Stand: November 2015).
•    Das Haus in Hamburg Rissen kann zeitgleich 12 Kinder und junge Erwachsene zusammen mit ihren Angehörigen aufnehmen.
•    Erkrankungen der kleinen Gäste sind zumeist: Stoffwechsel-, Muskel-, Tumor-, Neurologische Erkrankungen, schwere Entwicklungsstörungen oder Schwerst-Mehrfach-Behinderungen.
•    Der „Tag der offenen Tür“ findet jedes Jahr am 1. Mai mit jährlich circa 3000 interessierten Besuchern statt.


Spendenkonto Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke:

Konto-Nummer: 1001 300 787, Hamburger Sparkasse,

Bankleitzahl: 200 505 50, IBAN: DE69 2005 0550 1001 3007 87

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